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Bei Eisunfall richtig handeln

Eisunfall – So handelst Du richtig!

Sicherlich, am besten lässt man es gar nicht zu einem Eisunfall kommen. Aber trotz regelmäßiger Warnungen und wieder besseren Wissens passieren jedes Jahr etliche Unfälle. Tiere und Menschen brechen ins Eis ein. Ein akut lebensbedrohlicher Notfall! Denn in dem kalten Wasser erschlaffen innerhalb weniger Minuten die Muskeln und der Eingebrochene wird absolut bewegungsunfähig, geht unter und ertrinkt. Wir empfehlen – Schleppleine !

Wie verhindert man einen Eisunfall sicher

  • Lasse Deinen Hund in der Nähe eines Gewässers möglichst nicht von der Leine
  • Stattdessen kann man eine lange Schleppleine zur Sicherung benutzen. Dein Hund hat genug Bewegungsspielraum, um Spaß zu haben und Du hast das gute Gefühl, dass Du ihn unter Kontrolle halten kannst.
  • Betrete keinesfalls Gewässer, die nicht ausdrücklich von offizieller Seite (Stadt etc.) freigegeben wurden
  • Verlasse sofort die Eisflächen, die knistern oder knacken. Im Zweifel begebe Dich sich in Bauchlage und robbe Richtung Ufer.
  • Informiere Dich und Andere über Risiken und Gefahren. Bei den Rettungsdiensten, wie z. B. dem DLRG e. V. kann man sich über Eisregeln schlaumachen.

Der Winter ist für die meisten Hunde ein Riesenspaß. Sie lieben es im Schnee herumzutollen und oft geht es einfach mit ihnen durch. Vor lauter Lebensfreude und Übermut geraten Hunde in der Nähe von Gewässern auch schon mal auf zugefrorene Flächen.  Eben noch dachtest Du, der Hund sei vollkommen unter Kontrolle, da spurtet er schon los und befindet sich 1-2-3 auf dem zugefrorenen See. Aber was, wenn das Eis noch nicht dick genug ist und Dein Hund einbricht?  Er wird in Panik versuchen, sich aus dem kalten Wasser zu befreien. Oft gelingt ihm das aus eigener Kraft nicht. Die wichtigste Maßnahme ist jetzt: Bewahre einen klaren Kopf! Wenn Du nun kopflos ebenfalls aufs Eis gehst, um ihn zu retten, brichst Du wahrscheinlich zusätzlich ein. Das ist nicht hilfreich. Also wie handeln?

Eisunfall

Verhalten bei Eisunfall

  • Ruhig bleiben. Keinesfalls in Panik auch auf das Eis hinaus rennen. Ihre eigene Sicherheit hat oberste Priorität.
  • 112 – Notruf veranlassen ; größere Städte verfügen häufig über spezielle Tierrettungen. Lege nicht sofort wieder auf, sondern warte die Anweisung der Rettungsleitstelle ab. Der geschulte Mitarbeiter wird Dir wertvolle Tipps geben können.
  • Mache andere auf Dich, aufmerksam-Rufe sie um Hilfe
  • Sollten andere Menschen zu Hilfe eilen, kannst Du durch weitere Personen gesichert, versuchen bäuchlings zu deinem Hund vorzudringen, um ihn zu fassen zu bekommen.
  • Nehme Deine Leine oder kräftige Stöcke/Äste zur Hilfe. Diese kann man wie ein Lasso oder einen verlängerten Arm einsetzen.
  • Verunfallten nach Rettung ins Trockene bringen und warm halten, langsam erwärmen!
  • Auch wenn es dem Verunfallten augenscheinlich gut geht, ein Arzt bzw. Tierarzt sollte unbedingt vorsorglich aufgesucht werden.

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Hund ohne Lebenszeichen – Wie handeln

Die Rettung ist Dir glücklicherweise gelungen und Du bist mit Deinem Hund am rettenden Ufer angelangt. Zu Deinem Entsetzen stellst Du aber fest, dass Dein Hund sich nicht rührt. Was dann? Zunächst überprüfe, ob er atmet und ob sein Herzschlag vorhanden ist. Ist das der Fall, wickele ihn möglichst schnell in eine warme Decke und halten ihn nah bei Dir, um ihm mit Deiner Körperwärme zusätzlich Wärme zu spenden. Bitte keinesfalls mit heißem Wasser arbeiten. Bei Unterkühlung muss zwar zügig, aber behutsam eine Erwärmung erfolgen. Begebe Dich dann auf dem schnellsten Weg in eine Tierklinik bzw. zu einem Tierarzt.

Stellst Du allerdings keine Vitalzeichen mehr fest, musst Du unverzüglich mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen.

Vitalzeichen beim Hund prüfen

Zu den wichtigsten Vitalzeichen gehören die Atmung und der Herzschlag, also ein Puls. Damit die Sauerstoffversorgung des Körpers, vor allem des Gehirns, gewährleistet ist.

Atmung: Die normale Atmung eines Hundes lässt sich in Seitenlage gut beurteilen. Hinter dem letzten Rippenbogen hebt und senkt sich die Flanke. Ein Hund atmet, in Ruhe, durch die Nase, also bei geschlossenem Maul. Die Atemfrequenz beträgt im gesunden Ruhezustand 10–30 Atemzüge pro Minute.

Puls: Der Puls zeigt, an, ob das Herz schlägt und damit das Blut durch den Körper transportiert wird. Die Pulsfrequenz eines gesunden Hundes beträgt zwischen 80 und 120 Schlägen pro Minute. Je nach Größe des Hundes unterschiedlich, je kleiner der Hund, desto schneller der Herzschlag. Messen lässt sich der Puls am leichtesten innen an den Oberschenkeln. Den Herzschlag kann man am linken Brustkorb, knapp hinter dem Ellenbogen, ertasten.

TIPP: Üben sie das Auffinden des Pulses und das Erkennen der Atmung ruhig öfter mal an ihrem Hund. In einer Notsituation haben sie Stress. Es ist dann extrem hilfreich, wenn Du sicher weißt, wo im Normalfall der Puls Ihres Hundes aufzufinden ist.

Wiederbelebung beim Hund

Bei einer Wiederbelebung geht man immer nach der ABC-Regel vor. Doch zunächst wird der Hund auf der seiner rechten Körperseite gelagert. Die linke Körperseite (Herzseite) zeigt also nach oben. Du setzt Dich ich so, dass Du sowohl gut an die Nase des Hundes als auch bequem an den Brustkorb gelangen kannst.

A: Du prüfst, ob die Atemwege frei sind und nicht durch einen Gegenstand oder Erbrochenes verlegt sind. Öffne dazu sein Maul und ziehe die Zunge leicht hervor. Überstrecke dabei leicht den Nacken des Hundes. Mögliche Fremdkörper (Schleim, Gegenstand, Erbrochenes) wird entfernt.

B: Beatme Dein Tier unverzüglich, wenn Du keine Eigenatmung mehr feststellt. Dazu umfasse sein Maul mit der Hand und setzte Deinen Mund auf seine Nasenöffnung. Puste Deine Atemluft etwas kräftiger, aber in normalem Tempo in die Nase Deines Hundes. Du kannst dabei beobachten, wie sich der Brustkorb des Tieres hebt. Nachdem er sich wieder gesenkt hat, wiederhole den Vorgang. Nach 2x beatmen wechselst Du zur Herzdruckmassage.

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C: Prüfe die Zirkulation des Blutes, indem Du den Puls misst bzw. den Herzschlag überprüfst. Kannst Du keinen Herzschlag feststellen, beginne sofort mit einer Herzmassage. Drücke dazu, je nach Größe des Hundes, mit Deinen Fingern oder der Hand beherzt mehrfach auf den Brustkorb. Nach je 15x drücken beatme wieder 2x. Du solltest dies in einem schnellen Rhythmus ausführen.

Achtung: Es ist möglich, dass das bei der Wiederbelebung „Rippen brechen“. Das ignoriere bitte! Rippenbrüche heilen wieder, allerdings nur dann, wenn der Verunfallte überlebt.   😉

Eine Wiederbelebung wird immer so lange fortgeführt, bis der Verunfallte wieder Vitalfunktionen zeigt oder der Rettungsdienst diese Aufgabe übernimmt.

ERSTE-HILFE-KURS

Erste Hilfe Maßnahmen beim Hund sind kein Hexenwerk. Man braucht also keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen.

Das einzige, was man falsch machen kann, ist: Nichts zu tun!

Erste Hilfe für Hunde

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