Durchfall beim Hund – Was tun? Ursachen und Tipps

Durchfälle gehören zu den häufigsten und sehr unangenehmen Erkrankungen eines Hundes.

Beim Durchfall handelt es sich um eine Erkrankung des Verdauungstraktes des Hundes. Der Durchfall ist meist wässerig und nicht selten sind noch unverdaute Futterstücke darin enthalten. Hunde können unter einem akuten Durchfall leiden, der in den meisten Fällen nur zwei bis drei Tage andauert oder auch unter einer chronischen Erkrankung, die öfters auftreten kann. Die akuten Symptome treten meist nach einer Infektion auf. Der chronische Durchfall beruht häufig auf einer Unverträglichkeit des Futters oder einer Schädigung der normalen Darmflora. Wenn Ihr geliebter Vierbeiner unter Durchfall leidet, sollten Sie in erster Linie Ruhe bewahren und genau überlegen, ob Ihnen mögliche Ursachen für die Erkrankung einfallen. Beobachten Sie Ihren Hund ganz genau und setzen Sie ihn vorerst auf Nulldiät, damit sich der Magen wieder etwas beruhigen kann. Achten Sie aber in jedem Fall auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Starten Sie nach einem Tag Nulldiät mit etwas Schonkost bevor Sie wieder zur normalen Fütterung übergehen. In vielen Fällen wird Ihr Hund den Durchfall schnell überstanden haben und bereits nach kurzer Zeit wieder einen munteren Eindruck machen. Sobald sich Ihr Hund wieder vollständig erholt hat, brauchen Sie keine weiteren Maßnahmen einzuleiten. Wenn sich die Symptome allerdings nicht nach 48 Stunden lindern und abklingen, sollten Sie mit Ihrem Hund den Tierarzt aufsuchen. Durchfall führt bei einem Hund zusätzlich zu Flüssigkeitsverlust und kann über einen längeren Zeitraum zum innerlichen Austrocknen führen. Sollte Ihr Hund neben dem Durchfall noch an weiteren Symptomen wie Fieber oder Erbrechen leiden, ist höchste Eile geboten.

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Erste Symptome und typische Anzeichen bei Durchfall eines Hundes

Typische Anzeichen sind Trägheit und Lustlosigkeit des Hundes. Wenn Ihr Tier generell einen müden und schlappen Eindruck macht, können eine Magenverstimmung oder Durchfallerkrankung mögliche Ursachen sein. Erhöhte Temperatur, Krämpfe und Bauchschmerzen sind weitere typische Symptome. Viele Hunde haben keinen Appetit mehr und wollen nicht mehr fressen. Außerdem kann es passieren, dass Ihr Hund den flüssigen Kot nicht mehr halten kann und sein „Geschäft“ in der Wohnung verrichtet.

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Der Besuch beim Tierarzt

Durchfall
Beobachten Sie genau das Verhalten Ihres Hundes, um dem Tierarzt die Symptome so konkret wie möglich schildern zu können. Wenn Sie zusätzlich eine Probe des Stuhlgangs von Ihrem Hund mitnehmen, kann vor Ort genau herausgefunden werden, wo die Ursachen für die Erkrankung Ihres Hundes liegen.

 

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Was sollten Sie während eines Durchfalls Ihrem Hunde füttern?

Was genau beim Durchfall des Hundes gefüttert werden darf, gehört zu den häufigsten Fragen unter den Hundehaltern. Erfahrungsgemäß ist es zu empfehlen, den Vierbeiner für ein bis zwei Tage auf Nulldiät zu setzen. Es ist allerdings besonders wichtig, den Hund immer mit genügend Flüssigkeit zu versorgen. Wenn Sie Ihren Hund ganz regulär weiter füttern wollen, sollten Sie auf Schonkost umstellen. Hähnchenbrust mit Reis oder auch Hüttenkäse mit abgekochten Möhren ist beim Durchfall eines Hundes ein beliebtes Futtermittel. Wenn Sie Ihren Hund wieder an die normale Nahrung gewöhnen wollen, sollten Sie immer nach und nach kleinere Mengen füttern. Hierdurch kann sich der Magen Ihres Tieres langsam wieder an das reguläre Futter gewöhnen und wird nicht zu schnell belastet. Steigern Sie hierbei von Tag zu Tag die Futtermenge.

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Durchfall Hund – durch Prävention der Erkrankung vorbeugen

Um dem Durchfall Ihres Hundes vorzubeugen, sollten Sie einige wichtige Dinge einhalten. Für das Verdauungssystem des Tieres ist es deutlich besser, wenn die Futtermenge des Tages nicht komplett in nur einer Mahlzeit verfüttert wird. Teilen Sie die Ration an täglichem Futter mindestens in zwei Mahlzeiten auf. Füttern Sie immer Nahrung, welche qualitativ hochwertig ist und von Ihrem Hund gut verdaut werden kann. Regelmäßiges Entwurmen bzw. eine regelmäßige Kontrolle auf möglichen Wurmbefall ist ebenfalls eine sehr wichtige Maßnahme, um einem Durchfall Ihres Vierbeiners vorzubeugen.

 

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Unser Tipp! Wurmkuren belasten den Darm ihres Hundes und schädigt die gesunde Darmflora. Um die Belastung durch Wurmkuren gering zu halten, können sie alternativ zunächst Kotproben untersuchen lassen. Damit gehen Sie auf Nummer sicher und Entwurmen nach Bedarf, also nur dann wenn tatsächlich ein Befall mit Parasiten vorliegen sollte. Nach einer notwendigen Wurmkur macht es Sinn die physiologische Darmflora möglichst schnell wieder aufzubauen. Eine gesunde Darmflora ist ein guter Schutz vor Krankheitserregern und Parasiten. Darüber hinaus gibt es auch Kräutermischungen die ihren Hund vor Parasitenbefall schützen können.

Gesundheitsvorsorge

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