Erfahrungen & Bewertungen zu Antje Schnitzler

Barfen

Barf Vergleich

Barfen ist eine Ernährungsmethode für Hunde die sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Die Entwickler des Barfen orientierten sich an den Fressgewohnheiten von Wildhunden und Wölfen. Das Wort BARF ist eine gekürzte Form und bedeutet ausgeschrieben. Biologisch, artgerechte, rohe Fütterung. Ursprünglich stand die Abkürzung B.A.R.F aber für “Bones an Raw Food” also Knochen und rohes Fleisch. Beim barfen des Hund bekommt das Tier ausschließlich Fleisch, Innereien und Knochen in roher Form. Das rohe Fleisch wird dann noch ergänzt um Gemüse, Obst und andere Futterzusätze. Beim Barfen des Hundes müssen die einzelnen Zutaten für die tägliche Fütterung also immer frisch eingekauft werden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die ausgewogen Zusammenstellung dar.

Barf – Die Besten im Vergleich 2021

Barf Hundefutter Tackenberg

Barf-Menüs

Tackenberg

Punkte 7

  • gut verträglich
  • gefrostet
  • einzeln entnehmbar
  • Fertigmenü

  • Gluten

Fresco Trockenbarf

Trocken-Barf

Fresco

Punkte 9

  • Getreide,-Kartoffelfrei
  • viel Gemüse
  • Fertigmenü
  • luftgetrocknet
  • praktisch

Fellfreude Barf Menü

Barfmenü

Fellfreude

Punkte 9

  • gefrostet
  • einzeln entnehmbar
  • Lebensmittelqualität
  • Fertigmenü
  • Deutsches Fleisch

Hypoallergen Vitalmenue Ziege

100% Ziege

RyAnimal

Punkte 9,5

  • Bio
  • für Allergiker
  • sterilisiert
  • Monoprotein

  • nicht komplett

Welcher Sinn steckt hinter dem Barfen beim Hund eigentlich?

Sinn dieser Ernährungsform ist die naturbelassene Ernährung, die auch ein Wolf in der freien Wildbahn so wählen würde. Das Barfen soll also grundsätzlich der ursprünglichen Nahrung des Wolfes nahekommen und dem Hund eine biologische, artgerechte Kost bieten, die besser für ihn geeignet sein soll, als industriell verarbeitetes Dosen- oder auch Trockenfutter.

Die Vorteile der Rohfleisch Fütterung?

Immer vorausgesetzt, dass man sich sehr genau auskennt und man sich eingehend mit den Nährstoffbedürfnissen seines Hundes auseinander gesetzt hat, ist wie beim Selberkochen, auch beim barfen die eigene Zubereitung des Futters ein großer Vorteil.  Man kennt die verwendeten Zutaten genau. Der wesentlichste Unterschied zum Selberkochen ist, dass die Zutaten nicht erhitzt sondern roh verfüttert werden. Das entspricht dem klassischen “Beute fressen”. Durch die Rohfütterung bleiben die Nährstoffe der Zutaten erhalten. Sie werden nicht durch die Verarbeitung wie z.B. kochen reduziert. Das Argument der Frische ist allerdings nur bedingt richtig. Das Fleisch wird meist im eingefrorenen Zustand gekauft und muss dann zunächst aufgetaut werden. Die größten Vorteile des Barfen bergen gleichzeitig auch große Risiken. Rohes Fleisch ist in der Regel mit einer Vielzahl von Keimen belastet, zum Teil auch mit Keimen die Antibiotika resistent sind.

Die Nachteile dieser Art der Fütterung

Wie schon erwähnt, stellt das hantieren mit rohem Fleisch ein Risiko dar. Das gilt nicht nur für den Hund der es frisst sondern auch für die Menschen die das Futter zubereiten. Häufig kommt es zwar kurzfristig nicht zu Schäden. Langfristig kann es aber zu Belastungen führen. Man hat festgestellt, dass Hunde die längere Zeit gebarft werden ein höheres Risiko für Infektionskrankheiten wie z.B. Salmonellen und einen Befall mit Parasiten wie Würmer haben. Eine mögliche Gefahr des Barfen ist auch die Unkenntnis des Hundehalters. Man muss sich schon sehr intensiv mit dieser Ernährungsweise auseinander setzen und genaues Wissen darüber haben, welche Nährstoffe in welcher Zusammensetzung der Hund benötigt. Ein Überversorgung mit Nährstoffen ist ebenso schädlich wie eine Unterversorgung. Ein weiterer Nachteil ist der erhebliche zeitliche und logistische Aufwand den man beim barfen des Hundes betreiben muss. Gefrorenes Fleisch muss gelagert werden. Man muss ständig daran denken es rechtzeitig aufzutauen.

Die häufigsten Vorurteile zu B.A.R.F.

  • Barfen ist kompliziert

Ja richtig,  Barfen ist aufwendiger. Eine Dose zu öffnen geht schneller, als das Futter frisch zuzubereiten oder Futterpläne zu erarbeiten. Aber hier hilft immer eine gute Vorbereitung. Eine größere Menge zubereitet, lässt sich dann in geeignete Portionen einfrieren.

  • Barf ist teuer

Nun ja, wie auch beim Fertigfutter gibt es beim Barf Premiumprodukte die höherpreisig sein können. Sparen können Sie beim Einkauf von größeren Mengen und auf Rabattaktionen zu achten, lohnt sich ebenfalls.

  • Ein Anfänger kann das nicht

Mittlerweile gibt es sehr gute Anleitungen durch Bücher und Onlinekurse. So dass Sie sich langsam herantasten können. Mit Hilfe von HundeernährungsberaterInnen werden Sie ebenfalls gut in das Barfen für Ihren Hund heran geführt.

  • Ist mein Hund auch nicht unterversorgt?

Unser Tipp: Fangen Sie mit Barf Menüs an. Da sind alle Nährstoffe schon optimal zusammen gestellt. Mit einem Futterplan für das Barfen, können Sie alle erforderlichen Vitamine und Nährstoffe anhand von vorgefertigten Listen erstellen. Wichtig für die Gesunderhaltung Ihres Hundes ist, dass er weder Über-, noch Unterversorgt ist.

nd lecker wird

Barfen

Verschiedene Barf Produkte

Barf-proQ-7-Oele-SET-Natural-Selection

Barf Zusätze

Enable registration in settings - general