Barfen

Barfen ist eine Ernährungsmethode für Hunde die sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Die Entwickler des Barfen orientierten sich an den Fressgewohnheiten von Wildhunden und Wölfen. Das Wort BARF ist eine gekürzte Form und bedeutet ausgeschrieben. Biologisch, artgerechte, rohe Fütterung. Ursprünglich stand die Abkürzung B.A.R.F aber für “Bones an Raw Food” also Knochen und rohes Fleisch. Beim barfen des Hund bekommt das Tier ausschließlich Fleisch, Innereien und Knochen in roher Form. Das rohe Fleisch wird dann noch ergänzt um Gemüse, Obst und andere Futterzusätze. Beim Barfen des Hundes müssen die einzelnen Zutaten für die tägliche Fütterung also immer frisch eingekauft werden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die ausgewogen Zusammenstellung dar.

Die Besten im Vergleich

Barf Hundefutter

Barf-Menüs

Tackenberg

Punkte 7

  • gut verträglich
  • gefrostet
  • einzeln entnehmbar
  • Fertigmenü

  • Gluten

51lvjbdfVdL._SS300_

Fertig-Barf

Pet’s Choice

Punkte 9

  • Getreidefrei
  • viel Gemüse
  • Fertigmenü
  • Gefriergetrocknet
  • praktisch

Natures Menü

Barf Nuggets

NaturesMenü

Punkte 9

  • gefrostet
  • einzeln entnehmbar
  • Monoprotein

  • nicht komplett

Hypoallergen Vitalmenue Ziege Bio

Bio-Ziege

RyDog

Punkte 9,5

  • Bio
  • für Allergiker geeignet
  • sterilisiert
  • Monoprotein

  • nicht komplett

Welcher Sinn steckt hinter dem barfen beim Hund eigentlich?

Sinn dieser Ernährungsform ist die naturbelassene Ernährung, die auch ein Wolf in der freien Wildbahn so wählen würde. Das Barfen soll also grundsätzlich der ursprünglichen Nahrung des Wolfes nahekommen und dem Hund eine biologische, artgerechte Kost bieten, die besser für ihn geeignet sein soll, als industriell verarbeitetes Dosen- oder auch Trockenfutter.

Die Vorteile der Rohfleisch Fütterung?

Immer vorausgesetzt, dass man sich sehr genau auskennt und man sich eingehend mit den Nährstoffbedürfnissen seines Hundes auseinander gesetzt hat, ist wie beim Selberkochen, auch beim barfen die eigene Zubereitung des Futters ein großer Vorteil.  Man kennt die verwendeten Zutaten genau. Der wesentlichste Unterschied zum Selberkochen ist, dass die Zutaten nicht erhitzt sondern roh verfüttert werden. Das entspricht dem klassischen “Beute fressen”. Durch die Rohfütterung bleiben die Nährstoffe der Zutaten erhalten. Sie werden nicht durch die Verarbeitung wie z.B. kochen reduziert. Das Argument der Frische ist allerdings nur bedingt richtig. Das Fleisch wird meist im eingefrorenen Zustand gekauft und muss dann zunächst aufgetaut werden. Die größten Vorteile des Barfen bergen gleichzeitig auch große Risiken. Rohes Fleisch ist in der Regel mit einer Vielzahl von Keimen belastet, zum Teil auch mit Keimen die Antibiotika resistent sind.

Die Nachteile dieser Art der Fütterung

Wie schon erwähnt, stellt das hantieren mit rohem Fleisch ein Risiko dar. Das gilt nicht nur für den Hund der es frisst sondern auch für die Menschen die das Futter zubereiten. Häufig kommt es zwar kurzfristig nicht zu Schäden. Langfristig kann es aber zu Belastungen führen. Man hat festgestellt, dass Hunde die längere Zeit gebarft werden ein höheres Risiko für Infektionskrankheiten wie z.B. Salmonellen und einen Befall mit Parasiten wie Würmer haben. Eine mögliche Gefahr des Barfen ist auch die Unkenntnis des Hundehalters. Man muss sich schon sehr intensiv mit dieser Ernährungsweise auseinander setzen und genaues Wissen darüber haben, welche Nährstoffe in welcher Zusammensetzung der Hund benötigt. Ein Überversorgung mit Nährstoffen ist ebenso schädlich wie eine Unterversorgung. Ein weiterer Nachteil ist der erhebliche zeitliche und logistische Aufwand den man beim barfen des Hundes betreiben muss. Gefrorenes Fleisch muss gelagert werden. Man muss ständig daran denken es rechtzeitig aufzutauen.

Praktisch in der Fütterung / Verabreichung

schwierig zu dosieren

Wasserversorgung des Körpers

kein erhöhter Bedarf über das normale Maß hinaus

Frische

keine starke Verarbeitung/Denaturierung

Alleinfuttermittel

es muss individuell zusammengestellt werden

Kosten pro Mahlzeit

relativ hoch

Servierfertige Mahlzeit

Fleisch muss frisch eingekauft werden oder rechtzeitig aufgetaut werden

Zutaten wählbar

individuell zusammenstellbar

Zeitaufwand

hoch

Keimbelastung

z.B. Salmonellen / MRSA möglich

Konservierung

keine bzw. einfrieren

Ernährungswissen notwendig

fundiertes Wissen nötig, Gefahr der Über-/Unterversorgung
Login/Register access is temporary disabled